[Food] Machs Dir selbst - Instant Gemüsebrühe

23.03.2017

Freunde der lauschigen Schrebergärten,

ich liebe ja schlechtes Wetter. Im Gegensatz den meisten anderen Gute-Laune-Matrosen finde ich es extrem gut gerade dann rauszugehen. Nix da Strandparty, es ist schon ganz gut, wenn mein Kopf mal durchgepustet wird (aka ein weiterer kläglicher Versuch, das Chaos da oben zu beseitigen). Außerdem kommt es mir ganz gelegen, dass die meisten Menschen in Stuttgart wohl Sommmerkinder zu sein scheinen. Wo andere menschenleere Straßen unheimlich finden, habe ich alter lonesome Cowboy das Gefühl im Paradies zu sein. Im Herzen bin ich nämlich gar kein Großstadtmädchen (wobei Stuttgart ja echt das Dorf unter den Städten ist), mir sind der Trubel und die Menschen oft zu viel. Da kommt mir so ein bisschen Kälte gerade recht. Außerdem weiß ich es sehr zu schätzen, dass mein Freund der Kreislauf sich im Regen wesentlich kollegialer verhält als in den heißen Monaten des Jahres. Dass nebenbei die Vitamin D Produktion die Kellertreppen runtersteigt und ein bisschen mehr Tageslicht schon ganz nett wäre, lasse ich dezent mal unter den Tisch fallen (aber dafür gönn ich alter drogendealer mir jeden Tag Vitamin D Tabletten, ha! Direkt mal hinterrücks die Sonne ausgetrickst). Man bemerke auch mal, dass ich Ultraopfer schon meinen ersten Sonnenstich für dieses Jahr eingesackt habe weil ich eine (!) Stunde dachte es wäre ganz nett mal richtiges Vitamin D zu tanken, ganz toll war das, ganz toll. 

Was ich aber mindestens genauso liebe wie die frische Luft, ist es Abends auf dem Sofa zu liegen, mit den Mädchen in meiner Wohnung schreckliche Dinge im Fernsehen anzuschauen (mal ernsthaft, hat schonmal jemand Kiss Bang Love gesehen? Ist echt wie Autounfall, ebenso verhält es sich bei mir beim Bachelor und diversen anderen Kandidaten, die mal lieber auch auf dem Sofa geblieben wären...) und Suppe zu essen. Leider bin ich beim Suppe kochen immer wieder vor dem selben Dilemma gestanden: Suppenbrühe (...denn sie hatte keine anderen Probleme im Leben). Bei den einen stehen nur komische Buchstaben-Zahlen-Kombinationen in der Zutatenliste und die anderen schmecken mir irgendwie nie so richtig. Da lag es nur nahe, dass ich mich mit dem Thema auseinandersetze und mir einfach selber eine mache. 


Nach einiger Recherche musste ich feststellen dass das ganze so einfach geht, dass es fast schon peinlich ist, 26 Jahre lang ohne diese Entdeckung gelebt zu haben. Es geht sogar noch viel einfach als meine Variante, aber dazu später mehr.

Ich habe für 3 Gläschen genommen:

- 3 Karotten
- 1/2 Sellerieknolle
- 4 Schalotten
- 2 Pastinaken
- 2 Petersilienwurzeln
- Salz
- Schnittlauch
- Petersilie
- Pfeffer
- Kurkumapulver

Das ist aber auf keinen Fall die einzig richtige Lösung. Alles ist Geschmackssache und fast alles ist hier möglich (An Gemüse versteht sich, ich würd jetzt keinen Apfel reinhauen, aber tut was ihr nciht lassen könnt). Wichtig ist nur, dass kein Gemüse genommen wird, das einen halben Liter Wasser in sich trägt, sonst wird das allet nüscht (also keine Tomate oder Gurke oder so...).


Im Grunde ist die ganze Angelegenheit schnell erklärt: man schneidet alles so klein wie möglich, packt das ganze Gemüse und die frischen Kräuter auf Backbleche und schmeißt das dann bei 130 Grad in den Ofen. Und dann heißt es warten, warten, warten. Das Gemüse soll nämlich nicht gebacken sondern eher getrocknet werden, ähnlich wie bei Dörrobst (wer also Style un das Geld für einen Dörrautomaten hat ist natürlich noch ein größerer Gangster als ich). Je kleiner die Gemüsewürfel sind, desto schneller geht es. Ab und zu ist es gut die Ofentür auf zu machen um die Feuchtigkeit entweichen zu lassen (als Bonus entweicht dabei nicht nur Feuchtigkeit, sondern ein ganzer Schwall Suppenküche-Geruch der sich netterweise in der Wohnung verbreitet, sehr zur Freude der Mitbewohner!). Bei mir hat es ca. 2 Stunden gedauert bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Dann wird alles mit der doppelten Menge Salz gemischt, Pfeffer und Kurkuma dazugegeben und fertig ist der Spaß. Ich habe die ganze Kompanie dann noch in den Mixer gesteckt um die Masse homogener zu gestalten, muss aber nicht sein.

Apropos Mixer: Man kann das Gemüse natürlich auch Kleinhexeln anstatt es aufwändig von Hand zu schneiden, dumm nur, dass mir das erst hinterher eingefallen ist.

Der Trick für Faule: Man braucht theoretisch nicht mal den Ofenteil zu machen. Theoretisch kann man das Gemüse kleinmachen und dann direkt mit dem Salz und den anderen Gewürzen vermischen. Durch das Salz wird das Gemüse automatisch konserviert und ist auch so mehrere Monate im Kühlschrank haltbar. Ich habe das mit dem trocknen gemacht um anschließend eine fast staubige Konsistenz haben zu können, ich stehe einfach bei manchen Rezepten nicht so sehr auf Stückchen und wollte alles auch nicht im Kühlschrank aufbewahren müssen.


Übrigens benutze ich das Zeug nicht nur für Gemüsebrühe, sondern auch einfach so zum Würzen. Kommt in alles rein und auf alles drauf, ziemlich geil. Sämtliche Suppenkasper-Witze erspare ich euch heute und sage tschüss!



Don't forget to Hüpf!

16.03.2017

Freunde der munteren Melancholie,

es ist lange her, dass hier auf dem Blog irgendwas geliebt wurde, aber jedes Ende hat ein Ende würde ich behaupten und deshalb wird jetzt wieder geschrieben.

Manchmal spielt das Leben nicht so recht wie man es erwartet und es kommen Dinge dazwischen, die man so nicht geplant hatte. In meinem Fall sind in diesem Jahr der Blog-Abstinenz so einige Dinge zwischen mich und meine Unbeschwertheit gekommen, unter anderem ein kleines Monster Namens Bachelorarbeit und seine vielen Geschwister. Dazu kamen viele kleine und große Umstände, die alle mit einem riesengroßen Hammer auf meinen Kopf gehauen haben und mich ein wenig sehr aus der Bahn geworfen haben. Es ist ein riesen Arschloch namens Depression bei mir eingezogen und hat sich strikt geweigert wieder seine Sachen zu packen. Ich habe daher etwas gebraucht um wieder auf die Beine zu kommen, aber nun steht sie wieder, zwar noch etwas wackelig, aber sie steht.




















Wenn man eine längere Zeit ein wenig von sich selbst abgekommen ist, ist es gar nicht so einfach wieder zu sich zurück zu kommen. Ich habe geordnet, gedacht und getan und kann mittlerweile behaupten wieder einigermaßen wiederhergestellt zu sein. Zumindest gehe ich wieder meinen Hobbies nach, aus denen dieser Blog besteht. Ich koche wieder wie eine Irre, belagere die WG-Küche stundenlang und ernte die ein oder anderen Lacher wenn ich mal wieder mit meiner Kamera und einem Teller Essen durch die ganze Wohnung laufe um das beste Licht für ein Foto zu finden.

Außerdem kreisen meine Gedanken wieder viel um das Thema Nachhaltigkeit und Konsum und wie das alles mit Egoismus und sich-etwas-gönnen-wollen vereinbar ist. Ich würde also sagen, ich bin wieder mehr oder weniger in meinem Normalzustand zurückgekehrt. Ein bisschen Erwachsener vielleicht, aber ich denke das schadet mir nicht.




















Zur Feier des Tages habe ich meinen Blog etwas umgestaltet und auch thematisch wird das ein oder andere addiert, subtrahiert oder abstrahiert, so genau ist das noch nicht geplant. Ich habe auch lange überlegt ob eine Depression auf dem Blog überhaupt was zu suchen hat, ist ja doch sehr privat das ganze. Aber eigentlich bin ich der Meinung dass darüber viel mehr informiert werden sollte, immerhin würde sich ja auch keiner schämen über eine Grippe zu sprechen und im Endeffekt ist es nichts anderes als das, eine Krankheit, die man sich nicht aussucht, die aber auch wieder vergehen kann. Keine Sorge, hier wird es trotzdem weiter meistens munter zugehen und Mitleid ist auch nicht erwünscht, jeder hat so seine Päckchen zu tragen und das ist eben meins. 

Ich freue mich jedenfalls über alle die geblieben sind, verschwunden sind oder neu dazu kommen. Das Leben ist manchmal schön!


Vegane Margarine und Kräuterbutter selbst machen

22.11.2015

Freunde des liebenswerten Kundenservices,

leider fehlt bei uns vom Internet immer noch jegliche Spur… und der Kundenservice unseres Anbieters macht mich langsam fertig. Ich meine, ich verstehe ja, dass die armen Menschen dort täglich mit allen Möglichen Beschwerden und Launen zu tun haben, aber ich komme mir da immer vor, als wäre ich ein kleines dummes Mädchen, dass selber Schuld ist, dass irgendein Heinz da was falsch verlegt hat. Das wars für heute auch schon an Beschwerde, mein Umfeld bekommt momentan schon genug Internetfrustration ab. Noch kurz eine Mini-Beschwerde hintendran: Wer mir auf Instagram folgt, weiß, dass ich diese wundervollen Regentage liebe, aber für Fotos sind sie leider ein Graus. Deshalb stört euch bitte nicht weiter an der seltsamen Belichtung.


So, Schluss mit Beschweren, heute soll es um ein Thema gehen, mit dem ich mich schon länger beschäftigen wollte: Margarine und vegane Butter. Warum? Naja, so einfach und banal es scheint, mal eben in den Supermarkt zu springen und sich 'nen Pott voll Fett zu holen, so schwierig ist es manchmal trotzdem. Ich habe meist mit folgenden Problemen zu kämpfen: Palmöl, zu viele undefinierbare und ungesunde Zutaten und nicht alle Margarinen sind vegan (das mit dem Palmöl vertiefe ich jetzt nicht weiter, es gibt genug seriöse Internetquellen, die weiterhelfen!).


Aus diesen Gründen hatte ich schon ewig vor, mir meine Margarine selbst zu machen und schwupps, es ist noch viel einfacher als man denkt.

Man nehme:
40 g Kakaobutter
140 g Speiseöl (ich habe Kokosöl, Traubenkernöl und Olivenöl gemischt, man kann aber je nach Geschmack wirklich alles nehmen. Albaöl soll wohl nach „echter“ Butter schmecken, habe ich aber noch nie probiert..)

Und weil es so schön einfach ist, muss man die Zutaten auch nur mal eben zusammen in ein Wasserbad schmeißen und warten, bis sich die Glücklichen miteinander vereint haben. Dann gibt man das ganze in ein Gefäß und lässt es im Kühlschrank fest werden. Fertig ist der Spaß.


Weil ich mit der fertigen Margarine so glücklich und zufrieden war, habe ich beschlossen noch einen Schritt weiter zu gehen und mir aus den selben Zutaten auch eine Kräuterbutter herzustellen. Im Winter liebe liebe liebe ich Maiskolben und zu denen gehört für mich auch unbedingt Kräuterbutter. Aber auch für alle Möglichen anderen Dinge ist Kräuterbutter super praktisch, weil man oft gar nicht mehr weiter würzen muss. Ich habe also zu den geschmolzenen Zutaten zwei Teelöffel Salatkräuter (die gute alte Wilde Hilde von Herbaria musste mal wieder dran glauben, wirklich, meine absolute Lieblingsgewürzmischung!) dazugegeben und nach einer halben Stunde im Kühlschrank nochmal umgerührt, damit sich die Kräuter nicht alle am Boden absetzten.
Tja, Freunde der verkaterten Sonntage, die Kräuterbutter ist wirklich unglaublich lecker geworden, ich würde sie am liebste überall draufschmieren. Ich kann mir wirklich gut vorstellen, mir meine Margarine ab jetzt häufiger selbst zu machen. Bisher hält sie sich seit 5 Tagen im Kühlschrank und schmeckt immernoch gleich.

Zum Schluss möchte ich euch Discodetlefs unbedingt noch eine Band näher legen, auf deren Konzert ich gestern Abend sein durfte. Fat Freddys Drop! Wirklich Kinder, egal welche Musikrichtung ihr bevorzugt, hört es euch jetzt an! Und wenn ihr zufällig über ein Konzert von ihnen in eurer Nähe stolpern solltet, nicht lange zögern. Ich habe schon lange nicht mehr so eine unglaublich gute Live-Band bewundern dürfen, bei der man vom ersten Augenblick an Liebe im Raum verspürt und hinterher mit einem dämlichen Grinsen im Gesicht, als wäre man 13 und zum ersten Mal verliebt, hinausgeht. Und nein, ich hatte weder Alkohol noch sonstiges im Blut, nur Liebe.  

Mein Hippieherz schickt euch jetzt auch noch viele Liebe und gut ist. Tschüss.

Herbst&Winter Essentials - aka. ich bin die Katzen-Lady

13.11.2015

Freunde der sich versteckenden Internetverbindung,

ich sag es euch, es ist doch immer ein Kampf mit diesem merkwürdigen Ding namens Internet (Die Oma eines Freundes sagt übrigens immer "Intercity" dazu, was ich unheimlich süß finde und mal eben einbringen wollte). Meine WG und ich haben derzeit ein massives offline-Problem (was mich eigentlich kaum wundert, der Kerl der damals die Kabel verlegt hat, hat dies nicht gerade fachmännisch gemacht, sodass wir jedes Mal, wenn wir die Haustür aufmachen, fürchten müssen, dass uns eins der wunderbar verlegten Kabel uns auf den Kopf knallt. Die Dinger sind nämlich technisch wahnsinnig korrekt einfach mal mit doppelseitigem Klebenband über unserer Tür angebracht und enden in wunderschönen, ausgefransten Enden, die in einem dekorativen, großen Loch ihr Leben chillen.). Daraus folgt, dass ich zwar unfassbar motiviert bin, was Blogposts betrifft, mein Internet aber leider nicht.
Nachdem ich mein Leid nun geklagt habe, bin ich jetzt froh, dass wenigstens der Herzbube über einen funktionierenden Internet-Anschluss verfügt. 

Heute soll es um meine Lieblings-Jahreszeit gehen: den Herbst! Nach dem heißen, für mich als Kreislauf-Profi unerträglichen, Sommer freue ich mich immer umso mehr über kalte, klare Luft und rote Blätter und Tee und… (Fortsetzung der Schwärmerei folgt gleich!). Dass man als Mädchen natürlich mit dem Wetterumschwung auch seine alltäglichen Rituale mit umschwänkt, versteht sich dabei fast von selbst. Wäre doch langweilig in der dunklen Jahreszeit die selben Hobbies zu haben, wie im Frühling und Sommer. Neenee, soweit kommt noch. Und deshalb zeige ich euch Hasenpupsen heute Dinge, ohne die ich den Herbst (und Winter) kaum überleben würde (niemals!).


Fangen wir mit meinem Lieblingsthema, Kosmetik, an. In meinem letzten Post habe ich euch ja schon meine selbstgemachte Körperbutter gezeigt, die ich im Herbst und Winter wirklich heiß und innig liebe, aber damit ich euch nicht doppelt zuschwalle, übergehe ich Erklärungen dezent und mache direkt weiter mit meiner Gesichtspflege. 
Hier kommt, wenn es kühler wird, eine reichhaltige Creme dazu. Im Sommer genügt es mir, mein Gesicht mit Rosenwasser* einzunebeln und danach einen Tropfen Öl darauf zu verteilen. Ich mische dabei immer Jojobaöl* mit Tocopherol* und Traubenkernöl*, weil das supergut einzieht und nicht allzu sehr fettet. Im Herbst und Winter wäre mir dieser Tropfen Öl aber viel zu wenig, weshalb ich es dann immer mit einer Creme zusammen auftrage. Überrascht hat mich dieses Jahr die Alterra Cold Cream. Die habe ich eigentlich willkürlich in meinen Einkaufskorb gepackt, weil sie günstig war und auf den ersten Blick ordentliche Inhaltsstoffe enthält. Nach ein paar Wochen der Nutzung muss ich jetzt aber wirklich sagen, dass ich sie super finde! Gerade in Kombination mit einem Tropfen Öl und dem Rosenwasser zieht sie superschnell ein und pflegt dabei auch noch sehr gut. Für mich eine wunderbare alternative zu meinen bisherigen Lieblingen (die Weleda Mandelcreme* und die Dr. Hauschka Rosencreme* finde ich auch wahnsinnig gut, aber auch deutlich teurer).


Wenn ich dann so eingesprüht und eingecremt bin, liebe ich nichts mehr, als bei einer gut riechenden Wohnung auf der Couch zu fläzen, mein Gammel-und-Jogginghosen-Dasein zu zelebrieren und dabei ein Kinderhörspiel zu hören. Ich glaube wenn ich mal alt bin, werd ich nicht die einsame, unheimliche Katzen-Lady, sondern habe eher ein Museum mit Kinderhörspielen in meiner Bude. Ich sammel die Teile auf jedem Flohmarkt weil ich Angst habe, dass sie irgendwann nichtmehr produziert werden und ich meinen Kindern und Enkelkindern gerne noch „anständige“ Hörspiele vorspielen möchte (okay, vielleicht ist das auch ein bisschen Katzen-Lady-creepy-like, aber meiner Meinung nach ergibt das den größten Sinn!). Es geht doch nichts über einen entspannte Bibi Blocksberg Party. Und zu meinem Glück habe ich einen fabelhaften Herzbuben, der sich ab und zu tapfer mit mir durch Kindheitserinnerungen beißt. Übrigens bin ich der absolute Angsthase und kann nach Einbruch der Dunkelheit keine Drei ??? mehr hören, weil ich sonst fürchten muss mein Bett mit Angstpipi zu ruinieren.

Zur gut duftenden Wohnung gehören bei mir in jede Jahreszeit Yankee Candle, momentan vor allem Red Apple Wreath*, der mich trotz frühlingshaften Temperaturen draußen (mal ehrlich, was ist da eigentlich los!?) in Sofa-Stimmung versetzt. In meiner WG ist mir ein guter Duft wichtiger als anderswo. Nicht weil meine Mitbewohner sonderliche Gerüche absondern, sondern weil wir zu unserem Glück (nicht!) direkt über einem Take-Away wohnen, der rätselhafterweise Essen aus allen Teilen der Welt anbietet. Und so kommt es, dass wir nach 17 Uhr nicht mehr lüften können, weil es ansonsten in der gesamten Wohnung wahlweise nach Katzencurry oder gegrillter Ratte riecht, leckerlecker (ehrlich, so etwas ekelhaftes habt ihr selten gerochen!).


Um den Sofa-Hörspiel-Duftkerzen-Abend für mich absolut perfekt zu machen muss ich noch was zum stricken in der Hand und ne Tasse Tee zum trinken haben. Oh Himmel, ich bin die absolute Oma und das mit 25, wo soll dass denn hinführen? (also außer in Richtung Katzen-Lady...so ein Mist!) Naja, kann man nichts machen, ich steh halt drauf mir jeden Herbst einen abzustricken, Omafeeling hin oder her. Tee-Mäßig habe ich erst dieses Jahr die Cupper Tees für mich entdeckt. Ich finde die durch die Bank weg einfach fabelhaft! Selten so leckeren Tee getrunken, der so intensiv schmeckt. Allen voraus der Sweet Dreams Tee*, der mich alte Schlafproblembraut sogar ein klein wenig müde macht und ein klitzekleinwenig besser schlafen lässt (zumindest bilde ich mir das ein..).

Tja ihr lieben Pullerpaulas, so verbringe ich wohl die nächsten Wochen und Monate (zwischendurch schön pumpen ins Fitness-Studio, damit die Chillerei sich nicht auf die Modelmaße auswirkt, diesdas, is klar). Was ist für euch ein Muss im Herbst und Winter? Ich küsse auf die Nüsse oder so!
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